28.11.19

erstens kommt es anders,

... zweitens, als man denkt.

Man hat den perfekten Plan vor Augen, den man um jeden Preis versucht zu verfolgen. Und dann, auf Einmal - peng - kommt es ganz anders als geplant.

Wer von uns kennt das bitte nicht?! Wer jetzt "nein" sagt, möge bitte nicht mehr weiterlesen ;D


Gedanklich ist man ja bekanntlich immer schon viel weiter als im Reallife. Also bei mir ist das zumindest so. Und des Öfteren musste ich schon die Erfahrung machen, dass es nicht gerade von Vorteil ist, wenn man sich zu sehr auf etwas eingeschossen hat, das Letztenendes so nicht umsetzbar ist, wie man es sich vorgestellt hat. Sei es eine Weiterbildung, ein bevorstehendes Fest, ein geplantes Projekt oder einfach nur der strickt durchgeplante Alltag. 
Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit reden alle von Achtsamkeit, Zeit mit der Familie, Stress und Hektik entfliehen, die Zeit bewusst nutzen und dergleichen. Blablabla. Ja, wir alle wünschen uns, dass dies so einfach umzusetzen ist, wie es sich anhört. Kein Stress mit Geschenken, der weihnachtlichen Dekoration des Hauses, gefühlt 30 Sorten Kekse backen und nebenbei noch unzählige Adventmärkte besuchen. Meiner Meinung nach sind vier Wochen Advent eindeutig zu wenig, wenn man bedenkt, was man sich für diese ach so ruhige und besinnliche Vorweihnachtszeit alles vornimmt oder einem vorgelegt wird, was man zu erledigen und umzusetzen hat.

Und jetzt kommt dieser verhasste Spruch, den ich schon nicht mehr hören kann, an dem aber doch etwas Wahres dran ist: Stress hat man nicht - Stress macht man sich!


Alles schön und gut - denn es hört sich wesentlich einfacher an als es ist. Aktuell befinde ich mich selbst noch in der Phase des Umdenkens. Was sich ebenfalls leichter anhört, als es ist. ;)

Im Leben gibt es so viele Rückschläge auf die man nicht vorbereitet ist. Immer wieder kommt dem perfekten Plan etwas dazwischen. Nur selten klappt etwas wir man es sich vorgestellt hat – was mit hoher Wahscheinlichkeit aber auch alles eine Sache der Einstellung im Kopf ist. Außerdem, was wäre das Leben schon ohne seine Hürden, Rückschläge und Herausforderungen.


Hier sitze ich nun und spiele im Kopf die wundervolle Adventszeit durch, auf die ich mich jedes Jahr aufs Neue so freue. Normalerweise wäre heute die Adventdeko schon längst fertig, der Adventkalender befüllt, der Weihnachtsbaum schon geschmückt (der Christmashometour sei dank war ich da immer etwas früher dran), ganz zu schweigen vom Adventkranz der im Moment noch darauf wartet gebunden zu werden. In der Umsetzung klappt es leider nicht so ganz, desshalb werde ich mir dieses Jahr ganz bewusst keinen Stress machen, was gesundheitsbedingt aktuell ohnehin nicht möglich wäre, und freue mich auf eine schöne besinnliche Zeit mit meiner Familie und Lieblingsmenschen.

In diesem Sinne – einen wunderschönen Advent euch allen. :) (falls nach so langer Bloggerabstinenz überhaupt noch Leser da sind ;) )


<3 Martina

Kommentare:

  1. Liebe Martina,

    doch ich bin da:) Bloggerabstinenz kenn ich auch, mein letzter Post war ich glaube im Mai oder Juni.

    Wie gut kenne ich das, was du beschreibst. Mir ging sogar der November, den ich mittlerweile sehr liebe, viel zu schnell. Vermutlich hängt es zusätzlich mit dem ganzen Weihnachtsgedöns zusammen, wir werden der stillen Zeit beraubt.

    Ich drehe mittlerweile kein Radio mehr an, die ganze Erinnerung an Weihnachten und noch mehr die Lieder sind ätzend. Und einkaufen macht auch keinen Spaß, da kann ich nicht einfach die Musik abdrehen und die Deko entsorgen. Wen wunderts, dass niemand mehr zur Ruhe kommt, wie auch, wenn die Druckschraube von außen immer weiter zugedreht wird.

    So können wir nur, du und ich und wer sonst noch mitmachen will, reflektieren, selektieren und raus schmeißen, was nicht mehr passt. Angefangen bei den eigenen Gedanken und Vorstellungen, über die der anderen, was wir zu tun haben, bis zum großen Kollektiv, das uns eintrichtern will, wie unser Leben zu sein hat.

    Was mir dieses Jahr tatsächlich etwas fehlt, ist die Christmas home tour. Da war ich auch um diese Zeit schon mit der Deko fertig und konnte es lange genießen. Allerdings hätte ich auch keine Zeit gehabt, wir sind mitten drin im Totalumbau unseres Hauses und leben im Moment zu fünft auf einer Ebene. Da hat nicht mehr besonders viel Deko Platz.

    Ich wünsche dir einen wundervollen Advent ohne Stress und Hektik und dass es dir gelingt, eine gute Balance zu schaffen zwischen dem, was du tun möchtest und dem, was du gehen lassen kannst.

    Herzlichst Veronika

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  2. Draga Martina,
    Ma bucur de reintalnire si observ ca la tine pot veni sarbatorile de iarna. Ai facut totul foarte frumos, in culori placute si naturale. Nu mai vorbesc de... arome specifice!!!
    Calde imbratisari, Mia

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  3. Guten Morgen liebe Martina,
    dann wünsche ich Dir erstmal gute Besserung und jede Menge Zeit für Dich.
    Der Advent dauert ja noch ein wenig, da wirst Du vielleicht noch das ein oder andere umsetzen können, und wenn nicht, auch nicht schlimm.
    Hauptsache, Du fühlst Dich wohl und kannst entspannt sein.
    Dir einen schönen Freitag, lieben Gruß
    Nicole

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